Tag 2 – Die Wanderung

Der Sonnenschein weckte uns mit seinen warmen Strahlen. Wir zogen uns schnell Sachen an, um in den neuen Tag zu starten. Draußen auf der Terrasse war schon der ganze Frühstückstisch gedeckt und Justins Eltern saßen beide mit einer Tasse Kaffee am Tisch. Wir setzten uns dazu und ein gemütliches Frühstück begann. Danach räumten wir den Tisch ab und das Frühstück war beendet. Anschließend zogen wir unsere Badesachen an, nur ein paar Stufen trennten uns zum Meer. Es war so schön erfrischend kühl, dass wir gar nicht mehr raus wollten. Nachdem wir aber die vielen, bunten Fische gesehen hatten, kam uns die Idee, dass wir unsere Schnorchel Sachen holen könnten. Gesagt, getan! Mit Schwimmflossen, Schnorchel und Taucherbrille bewaffnet, sprangen wir in das kühle Nass. Eine Vielfalt von Fischen tauchte vor unseren Nasen auf, die man Überwasser gar nicht hätte sehen können. Wir verfolgten einen Schwarm gelber Fische, die sich ihren Weg durch die Küste bahnten. Wir kamen an großen Korallenriffen, riesigen Felsbrocken und Seeigeln vorbei. Gefühlt waren es nur Minuten, die beim Tauchen vergingen, da die Unterwasserwelt mit ihren Bewohnern so schön war, dass man gar nicht mehr raus wollte. Leider wurde es nach einer Weile doch etwas Kalt und wir traten den Heimweg an. In der Ferienwohnung schmissen wir erstmal unsere Schnorchel Sachen auf die Wiese und legten uns in die knall heiße Mittagsonne. Apropos Mittag, wir waren ca. 2 Stunden im Wasser geschnorchelt, wie schnell die Zeit nur verging…

Eine Weile später weckte uns eine Wolke, die sich über die Sonne schob. Nun wurde es deutlich kälter. Anscheinend waren wir vom vielen Schnorcheln müde geworden und sind eingeschlafen. Ich (Linda) hoffte, dass ich keinen Sonnenbrand hatte. Justin meinte aber, dass es nicht danach aussieht. Langsam wurde es Zeit für Kaffee. Wir kochten eine Kanne und setzten  uns auf die Terrasse. Nachdem dieser durchgelaufen war, gönnten wir uns ein Eis von der Eisdiele gegenüber und tranken nebenbei unseren Kaffee. Wir erzählten Justin’s Eltern, was für Fische wir gesehen hatten. Ebenfalls redeten wir darüber, was wir diesen Abend machen wollten und wir kamen zu dem Entschluss, dass wir nach dem Abendessen zu einer Villa am Berg wandern wollten. Ich (Linda) freute mich schon riesig über die kleine Wanderung.

Die Zeit bis das Abendessen rum war, verging wie im Flug. Ich zog also meine Wanderschuhe an, die ich extra mitgenommen hatte, schnappte Mia’s Leine und dann ging es auch schon los. Wir liefen die Stufen zum Meer hinab und weiter rechts einen Berg hinauf.

Als wir oben ankamen, waren wir beide ziemlich aus der Puste und machten eine kleine Pause. Schließlich ging es nach einer kurzen, geraden Strecke schon weiter hinauf. Auf dem Weg sahen wir eine ganze Herde Ziegen, die im Feld stand und die letzten grünen Grashalme aßen. Wir kamen nun zu einem Feldweg, der sich durch eine karge Steinlandschaft zog. Wir meinten schon die Lichter der Villa sehen zu können. Ein paar Meter weiter ragte schon die riesige Villa aus vielen, dichten Bäumen heraus. Wir sahen eine kleine Bucht und kletterten mitsamt Mia hinunter. Unten am Kiesstrand angekommen, lag ein Boot im Wasser, welches ziemlich teuer und luxuriös aussah. Mit ihren riesigen, weißen Säulen war sie in keinem Fall zu übersehen. Im Garten konnte man ein paar Menschen sehen, die gemütlich um einen Tisch herum saßen. Beim genaueren hinhören merkte man, dass die Leute kroatisch sprachen. Die Villa faszinierte uns sehr. Wir setzten uns noch für eine Weile in die Bucht und lauschten dem Meer. Hier schien alles so friedlich und beruhigend. Man konnte sich in diesem Moment gar nicht vorstellen, wieder in das stressige Alltagsleben zurück zu kehren.

Der Himmel verfärbte sich langsam dunkel und wir brachen den langen, beschwerlichen Heimweg an. Justins Eltern erwarteten uns schon auf der Terrasse. Wir setzten uns dazu und erzählten was wir alles gesehen hatten. Es war ein wunderschöner Ausflug. Anschließend ließen wir den Abend mit einem schönen Kartenspiel & einem kroatischem Schnaps ausklingen und gingen dann hundemüde ins Bett.

Was wir morgen wohl erleben würden?

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