Tag 1 – Der Krebs

Nach einem gemütlichen zusammensitzen auf der Terrasse hatten wir unsere Badesachen ausgepackt und rannten direkt hinunter zum Meer. Von der Ferienwohnung aus mussten wir eine Steintreppe mit 5 Stufen runterlaufen und dann standen wir schon am wunderschönen Kiesstrand von Stara Baska. Der Kies fühlte sich unter unseren Füßen total warm an und war gleichzeitig eine angenehme Massage. Wie liefen direkt in die Fluten und schwammen weit raus auf das offene Meer. Wir mussten nicht mal tauchen und konnten so schon viele schöne Fische beobachten, die durch das kristallklare Wasser schwammen. Es vergingen zwei Stunden bis wir wieder aus dem Wasser hinaus und hoch zum Ferienhaus liefen. 

In der heißen Mittagssonne waren wir rasch wieder trocken und Justin kratze sich komischerweise immer wieder am Rücken. Beim näheren Hinsehen sah ich, dass er am Rücken aussah wie ein Krebs. Am ganzen Rücken war er feuerrot. Wir machten direkt Lotion drauf und konnten nur hoffen, dass der Sonnenbrand nicht ganz so schlimm wird.

Nach dem Schrecken machten wir uns erstmal einen Kaffee. Mit diesem setzten wir uns auf die Terrasse und lauschten dem schönen Meeresrauschen. Es war so ein befreiendes und schönes Gefühl, dass wir einfach mal die Seele baumeln lassen konnten und Zeit für sich und die Familie hatte. Ich (Linda) freute mich schon darauf, mit einem Buch in der Hand mich in die Sonne zu legen und einfach mal zu entspannen.

Die Nachmittagszeit verging wie im Fluge und der Abend brach langsam ein. Torsten schmiss langsam den Grill an, wir deckten in der Zeit schon mal den Tisch und machten noch schnell einen Salat. Dabei fiel uns auf, dass wir morgen unbedingt einkaufen mussten, weil wir jetzt fast nichts mehr im Kühlschrank hatten. Zum Glück hatten wir noch von Zuhause etwas zum Frühstück mitgenommen. Das Abendbrot war ein sehr gemütliches Beisammensein. Wir redeten viel darüber, was wir die nächsten Tage noch vorhatten. Dabei kamen uns ein paar sehr gute Ideen, was wir alles machen konnten.

Im Anschluss an das Abendbrot spielten wir alle zusammen noch ein Kartenspiel. Linda flippte währenddessen ein paar Mal aus, weil sie nicht verlieren konnte und das Spiel für „Doof“ erklärte. Sie war wirklich keine gute Verliererin und gibt das auch dementsprechend immer Preis. Die Spielrunde verlief sonst aber ohne Vorfälle.

Die Nacht brach nun langsam heran und wir waren schon alle sehr müde durch die anstrengende Fahrt. Justins Eltern gingen schon mal rein um sich ins Bett zu legen. Wir blieben noch kurz sitzen und genossen die Nachtluft. Wenn man tief einatmete, fühlte es sich so richtig nach Urlaub an und wir fühlten uns sehr entspannt. Langsam wurde es auch für uns Zeit ins Bett zu gehen. Wir freuten uns schon sehr auf den morgigen Tag.

Was wir da wohl erleben würden?

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