Die Vorbereitung

Lange waren wir am überlegen wo dieses Jahr die Reise hingeht. Da ich im August meine Ausbildung noch nicht angefangen hatte und dadurch kein Geld verdiente, war die Suche nicht ganz so einfach. Justins Eltern boten uns schließlich an, mit ihnen zusammen nach Kroatien zu fahren, weil sie dort schon mehrmals in einem hübschen Ferienhaus im idyllischen Örtchen “Stara Baska“ auf der Insel Krk Urlaub machten. Wir waren sofort dabei. Es war nicht nur kostengünstig, sondern auch eine gute Möglichkeit, das Land und deren Kultur weiter zu entdecken. Also war die Sache gebongt. Wir fahren dieses Jahr nach Kroatien!

Ein paar Monate später ging es mit den Vorbereitungen los. Ich zerbrach mir schon 3 Wochen vorher den Kopf, was ich alles mitnehmen könnte und erstellte mir eine endlos lange Liste. Justin bleibt bei solchen Sachen immer ganz cool und meinte nur: „Wir fahren nicht auf eine einsame Insel, du kannst dir da auch alles kaufen, was du vergessen hast.“ Trotzdem hat mich dieser Satz nicht wirklich beruhigt. Also schrieb ich meine Liste akribisch weiter, klappte meinen Koffer auf und legte schonmal alles hinein, was ich bis zum Urlaub nicht mehr brauchte.

Jetzt waren es nur noch weniger als 24 Stunden bis es losging. Endlich war es Zeit das Auto voll zu laden. Wir hatten riesen Glück, dass Justin’s Vater (auch Torsten genannt), selbsternannter Tetris-Champion ist und somit jedes Gepäckstück wortwörtlich in das Auto puzzelte. Trotz seiner Meisterleistung reichte der Platz des VW Passat’s nicht aus und wir befestigten noch eine Dachbox auf dem Dach. Darin verstauten wir allerhand Kleinkram und das Teil, auf welches ich mich schon am meisten gefreut hatte: “Ein Stand-Up-Paddelboard.“ Wir hatten uns vorher schon einmal solche Boards geliehen und festgestellt, dass es super lustig ist, mit diesen Dingern über den See zu paddeln. Man fühlt sich fast wie ein Wellenreiter-Profi, obwohl es bei mir wahrscheinlich nicht ganz so elegant aussah, weil ich locker 10-mal wegen meinem Nichtvorhandenen Gleichgewichtssinn ins Wasser plumpste. Trotz alledem freute ich mich total, auf dem türkis-blauen Wasser zu schippern und dabei die Schönheit des Meeres zu genießen. Bei diesem Gedanke wurde ich noch aufgeregter als ich es ohnehin schon war. Glücklicherweise ging die Zeit relativ schnell rum, bis wir uns schon langsam schlafen legen mussten, da wir um 2 Uhr Nachts vorhatten loszufahren. Der Wecker war also gestellt, das Auto gepackt und wir aufgeregt bis zum geht nicht mehr.

Der Urlaub konnte also losgehen!

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